Archiv für den Monat: März 2025

Willkommen im März 2025

Liebe Gäste der website, ein Willkommen nach über 10-jähriger Pause. Ich werde hier nun wieder regelmäßig meine Fotos veröffentlichen, nachdem ich einen neuen Zugang habe. Beginnen möchte ich mit Fotografien der aktuellen Ausstellung. Titel: „Anmut, Mühe, Leidenschaft, Verstand“. Bis Ende Juni habt ihr die Möglichkeit, sie in den Räumen des Kiezklub Allende in Berlin Köpenick, Allende-Str. 89 zu besuchen. Aber in dem Feld Ausstellungen könnt ihr auch hier einen virtuellen Rundgang unternehmen. Darüber hinaus gibt es ergänzende Anmerkungen und Links zur Erinnerung an Ereignisse, zu Informationen über Persönlichkeiten, denen ich begegnen konnte. Vielen mag das letztere überflüssig erscheinen, aber im gegenwärtigen Alltag wird mir in Gesprächen klar, dass solche Erklärungen vor allem für die nach mir Geborenen für mich eine mir wichtig erscheinende Aufgabe ist, so wie auch ich gern immer neues lerne, ein Geben und Nehmen beim Miteinander. Viel Freude am Stöbern in den Fächern dieser website, die ich mit Freude neu beleben werde.

Poster des Kiezklub Allende zur Eröffnung.
Postkarte zur Ausstellung „Anmut, Mühe, Leidenschaft, Verstand“

„Neue Nachbarn – neue Freunde an unserem Tisch

Fotoausstellung vom 6. September – 16. Oktober 2019

Ausstellungstext der Veranstalter:
„Neue Nachbarn – neue Freunde an unserem Tisch“
Schutzsuchende in Deutschland, Fotografien von Gabriele Senft von 2012 bis 2019
Gabriele Senft, Jahrgang 49, 
in der DDR aufgewachsen; Journalistikstudium an der Karl Marx- Universität Leipzig und weitere 15 Jahre Berufserfahrung als Fotografin bei der staatlichen Nachrichtenagentur ADN, vorrangig auf dem Gebiet der Kulturpolitik. 
Diese Jahre prägten ihre Grundhaltung als Antifaschistin, Friedensaktivistin und Internationalistin.
Verbundenheit mit von Solidarität übenden Menschen und die Suche nach den Brücken des Verständnisses zwischen Menschen verschiedener Länder zeigen sich bis heute in ihren Fotoarbeiten. 
Reisen führten sie in viele Länder, u.a.: Polen, CSSR, Ungarn, Bulgarien, Jugoslawien, UdSSR, –  später Irland, Frankreich, Spanien, Griechenland, Portugal, Irak, Nikaragua, Kuba, USA.

Nach 1999 dokumentierte sie in Wort und Bild  Kriegsverbrechen der NATO im Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien. Der daraus entstandene Text- und Bildband „Target – die Brücke von Varvarin“, veröffentlicht im „Verlag Wiljo Heinen“ gilt als „Manifest gegen Kriege“. Sie lässt darin Betroffene zu Wort kommen und gibt ihnen ein Gesicht und Würde.

2012 gründete sie mit Berliner Fotografen die Gruppe „photographers in solidarity“. Diese unterstützte die aus verschiedenen Aufnahmelagern von Würzburg nach Berlin zu Fuß gekommenen Refugees in ihrem Kampf um Gerechtigkeit. Es gab gemeinsame Aktionen und Ausstellungen. Die hier gezeigten Fotografien sind in der Zeit seit 2012 entstanden.
(Es ist Gabriele Senft wichtig, mit ihren Fotografien Nähe zueinander und ein alle stärkendes Miteinander zu vermitteln.)
Zitat: „Ich freue mich besonders, dass ich die Ausstellung hier in Chemnitz zeigen kann und mich damit neben die mir Gleichgesinnten vor Ort einreihe, Mutige, die die Stadt nicht Rassisten und Nationalisten überlassen. `No Pasaran!`. “ G.Senft

Die syrische „Youma-Band“ und die deutsche Gruppe „Quichote“ haben 2015 ein neues Musikprojekt geschaffen. Stücke daraus waren bei der Ausstellungseröffnung zu hören. Die Eröffnungsveranstaltung lief im Rahmen der Reihe „Dialog der Kulturen“ – mit freundlicher Unterstützung der Stadt Chemnitz


Veranstalter: KleinKunstTheater FATA MORGANA in Zusammenarbeit mit Klinke e.V. 
 QUER BEET/ Rosenplatz 4.  09126 Chemnitz
www.querbeet-chemnitz.de
mail@querbeet-chemnitz.de
Tel: 0371 59 059 48


Zitat „Meine Mutter war von 1981 bis 1984 Deutschlehrerin für eine Gruppe von Mosambikanern, die in einem landwirtschaftlichen Beruf ausgebildet wurden, ich durfte sie einige Male bei ihrer uns alle bereichernden Aufgabe begleiten. Oft waren „ihre Mossis“ bei ihr zu Hause zu Besuch, wenn wir auch bei der Familie in Luckau zu Gast waren.
Und auch in späteren Jahren riss der Kontakt nicht völlig ab. Das war und ist gelebte Solidarität.“ G. Senft

Zur Ausstellung „Anmut, Mühe, Leidenschaft, Verstand“

meine Kurzbiografie in der Ausstellung

Zitat in der Ausstellung „Anmut, Mühe, Leidenschaft, Verstand

Niemand sucht aus

Man sucht sich das Land seiner Geburt nicht aus, und liebt doch das Land, wo man geboren wurde.

Man sucht sich die zeit nicht aus, in der man die Welt betritt, aber muß Spuren seiner Zeit hinterlassen.

Seiner Verantwortung kann sich niemand entziehen.

Niemand kann seine Augen verschließen, nicht seine Ohren, stumm werden und sich die Hände abschneiden. Es ist die Pflicht von allen zu lieben, ein Leben zu leben, ein Ziel zu erreichen.

Wir suchen den Zeitpunkt nicht aus, zu dem wir die Welt betreten, aber gestalten können wir diese Welt, worin das Samenkorn wächst, das wir in uns tragen.

Gioconda Belli